Apple hat immer noch einen recht geringen Marktanteil, holt aber am schnellsten auf. Sogar der Quasi-Monopolist Microsoft konnte noch seinen riesen Vorsprung noch einmal ausweiten: Die Windows-Versionen fand 2010 eine Verbreitung von 78,6%, das sind immerhin 0,7 Prozentpunkte mehr als 2009. Apple hingegegen steigerte sich von 1,6 auf 1,7%, das wenig erscheint, allerdings ein Wachstum von 15,8% bedeutet. Die Zahlen betreffen nur die Deskop-Systeme. Apples erfolgreiches iOS oder auch Windows Phone 7 sind darin nicht enthalten.
Damit hat sich zwar auf dem Betriebssystem-Markt kaum etwas verschoben, Webworker dürfen aber weiterhin schon lange nicht mehr auf Microsoft setzen. Immer mehr Anwendungen wandern ins Web. Die meisten Browser gibt es für alle Betriebssysteme oder zumindest für die wichtigsten – vom Internet Explorer mal abgesehen. Und die mobile Nutzung mit ungewöhnlichen Browser-Auflösungen und eher langsamen Verbindung wird immer häufiger. Da kann Microsoft noch so stabil in der Brandung stehen: Betreiber von Webseiten und Online-Shops müssen die Nutzbarkeit ihrer Webseiten auf immer mehr ganz verschiedenen Clients sicherstellen.
[via Gartner]

